Luftfahrt

Tanzende Hubschrauber reduzieren Fluggeräusche
Die Fluggeräusche von Hubschraubern weiter zu reduzieren ist ein stetiges Ziel. Forscher des DLR (Deutschen Zentrums für Luft- und Raumfahrt) aus Göttingen haben die Hauptursache für den Lärm eines fliegenden schwergewichtigen Hubschraubers sichtbar gemacht. Dazu führten sie mit einer CH-53 der Bundeswehr Flugversuche durch, indem sie den Helikopter in Bodennähe tänzeln ließen. Der Sikorsky CH-53 zählt zu den größten Transporthubschraubern und kann intern bis zu 5500 Kilogramm Nutzlast transportieren. Für die Versuche am DLR-Standort Braunschweig hatte der Hubschrauber ein Abfluggewicht von 14 Tonnen. Die Maschine flog dabei in zwei bis zwölf Metern Höhe über dem Boden im Schwebeflug. Drei Hochgeschwindigkeits-Kameras nahmen aus verschiedenen Blickwinkeln die dabei entstandenen Luftwirbel an den sechs Rotorblättern auf. Zwei weitere Kameras bestimmten die Position der CH-53 mit hoher Präzision.

Flughafen Lüttich prognostiziert weiteres Wachstum bei Luftfracht
Bereits während der Coronakrisa ist die Bedeutung der Luftfracht in der deutschen und europäischen Luftfahrtindustrie angewachsen. Während des Stillstands des Passagierverkehrs hielt der Frachtbereich für viele Flughäfen und Airlines den Flugbetrieb aufrecht. Nicht zuletzt konnte auch mittels dieser Flugverkehre die Versorgung mit systemrelevanten und zeitkritischen Gütern sichergestellt werden. Aktuelle Krisen wie der Ukraine-Krieg steigern die Bedeutung des Luftfracht-Sektors einerseits als Jobmotor und andererseits als Stützpfeiler für das Aufrechterhalten von Lieferketten weiter.
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